Momentaufnahme

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Momentaufnahme

Wie geht denn das - ich zeige mich, spreche, schreibe etwas auf, möchte etwas teilen - ein Ausdruck im Moment, eine Facette der zahllosen.

Und manchmal schon wieder vorbei, verändert, bis sie zu dir gelangt.

Was bedeutet das, richtig, oder falsch? War das nicht so? Rot oder grün, 1 oder 6. Haken, oder durchgestrichen.

Und was, wenn das, was gerade noch berührt hat, nun schon wieder am Punkt vorbei geht? Ich es selber nicht mehr fühle? Oder es am "falschen" Punkt landet, mich verurteilt, wo ich bereits selber nicht mehr, oder aber auch schon wieder bin?

Ich zeige mich, und schon stimmt es nicht mehr.

Ich schäme mich, wenn es so authentisch schien, und sich plötzlich "off" anfühlt.

Kriege mich selber nicht mehr ganz zu fassen.

Wie geht denn das, mein voller Ausdruck im Moment, ohne irgendetwas dabei festhalten zu wollen, fixieren in ein "Ja-so", und ein "So-nicht"?

Es gleitet mir durch die Finger, ich verliere den Halt. Und es fließt.

Ich kann nicht anders, ich fließe mit, bin Teil dieser Bewegung, ohne wissen zu können, wie das geht, und wohin.

Wer bin ich?

Ich zerrinne mir zwischen den eigenen Fingern in der Präsenz Deiner Ewigkeit.

Die Wahrheit erschließt sich mir nur im Moment.

Wer bin ich - jetzt gerade, und immerdar?




Beckenboden stärken auf unterhaltsame Weise!

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Okay. Es mag Themen geben, die unser Ego als nicht sooo heiß und sexy empfindet, aber hey - it´s all part of Life, auch das gehört zum Leben!

Ist euch das auch schon passiert - insbesondere den Frauen unter euch, durch deren wunderbare Körper schon neues Leben geboren wurde? Du lachst, nießt oder springst herum - und plötzlich - etwas Pipi in der Hose, obwohl du doch gar nicht auf dem Klo sitzt ?!?

Also, was sind die Optionen hier? Nicht mehr wild Herumhopsen?? Nicht mehr lauthals und explosiv Lachen? Auf keinen Fall!!!!

Hier: Eine unterhaltsame Art, für Gesundheit und Kraft im Beckenboden zu sorgen! (4-min Video, Englisch, mit deutschen Untertiteln!)

Bewusstheit mitten im Alltag

Ich finde es großartig und wichtig, Workshops und Meditationsretreats zu besuchen. Und dennoch geschieht für mich nachhaltige Transformation erst dann, wenn wir in unserem ganz normalen Alltag bewusster werden und unsere Erkenntnisse direkt dort integrieren, in unserer Beziehung zu uns selbst, zu unseren intimen Partnern, Kindern, Kollegen, Nachbarn und dem Fahrer des Busses, in den wir einsteigen.

Ich genieße es, Stück für Stück, so wie es sich mir erschließt, ein immer wacheres Leben zu führen - und ganz gewiss ist das ein Weg, ein Gehen ohne Ende!

In dieser Serie mit kurzen Videoclips werde ich direkt aus meiner eigenen Erfahrung teilen, relevante Alltagsthemen ansprechen und so hoffentlich ein paar kleine Juwelen transportieren, wie wir in verschiedenen Bereichen unseres Alltags umfassender, bewusster, fürsorglicher und vertrauensvoller auftauchen können.

Alles Liebe, Heike!

Feminine Magic und freudvolle Kreation - es kann so einfach sein!

Manchmal - fange ich einfach an. Egal, ob jemand kommt. Dann tanze ich erstmal alleine im Wohnzimmer - und merke, es tut mir gut. Immer wieder.

Letzte Woche - gemeinsam mit Hille. Authentic Feminine Flow. Nur wir beide. Und es geht darum, was uns gerade gut tut, entspannt, Freude bringt - mitten im Alltag von Arbeit, Kindern, Einkaufen, Beziehung und allem. 1 ½ Stunden - und es tat gut.

Der Impuls, den Raum zu öffnen und andere einzuladen - und wie gut, dabei keinen Druck zu haben, denn auch so macht es bereits Spass, und es nährt und befriedigt uns. Es fühlt sich bereits voll an. Nährend, verbunden.

Und dann gestern:

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Zuerst - habe ich den Raum vorbereitet. Wenn ich das liebevoll und mit Präsenz tue, dann fühlt sich das ganz anders an als “Oh Mist, ich muss noch Staubsaugen” - und die Schönheit des Raumes mit den großen Fenstern bereitet mir Freude.

 

 

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Und das Feuer - es brennt. In uns, und ewiglich. Und auch hier, in diesem Zimmer wärmt es uns heute und es wird gehütet. 

 

 

Und dann - sind wir zu dritt. Siva hat unsere Einladung angenommen. Die Einladung zur Feminine Flow Praxis. Eigentlich geht es eher um Feminine Flow Play. Meditation, mehr im eigenen Körper ankommen - und viel Offenheit für die im Moment präsente Energie und wo sie sich hinbewegen möchte.

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Bewegung, Berührung. Zwischen uns gibt es bereits ein Grundvertrauen - und vieles ist möglich. Bewegung, Gehalten werden, Kichern. Wildheit. Lange Haare, Selfies. Singen, Beten. Ja, es gibt einen Rahmen, ein Gefäß - und dennoch, fließt es - durch jede von uns.

Weichwerden.

So schön, und eigentlich braucht es dazu nicht viel - Loslassen, Gehaltenwerden, Entspannen - viele Frauen halten den ganzen Tag über so viel, wir alle können das - warum nicht auch mal einander, zum Auftanken? Aus der Entspannung - entsteht für mich oft Öffnung. Schmelzen. Hingabe. Lust.

Super-zart - und zugleich unfassbar kraftvoll - so scheinen wir zu sein, wir Frauen, eine jede von uns auf ihre Art.

Mit großer Natürlichkeit bewegt es sich, bewegt SIE sich, und geht über - in ein Kichern, Selfie-Fotos machen - die Energie von Teeny-Girls. Junge Hundewelpen lösen Säuglinge ab, die gehalten werden, und dann wieder sinnlich-erotische Frauen - und plötzlich steht - mit Leichtigkeit und Inspiration aus der Verbindung heraus ein gemeinsames Projekt im Raum - eine Reise nach Avalon Ende April - die wir anbieten und zu der wir andere Frauen einladen. Wow. Wirklich? Wie schön ist das, wenn wir all das flüssig erlauben und sein dürfen, mit allem, was dabei so auftaucht. Kreation geschieht, aus der Energie heraus, mit der Energie - und als erstes buchen wir unsere eigenen Flüge!

Wir haben nur einige dieser Momente und Bewegungen mit Fotos dokumentiert. Es gab andere Momente, in denen wir einfach froh sind, einen sicheren und geschützten Raum zu haben. Stimme, Geräusche, Emotionen, Körperbewegung - manchmal brauche ich den geschützten Raum um es zu wagen, immer mehr ich zu sein, mit all meinen Farben. Du auch?

Wenn wir Verbindung und Vertrauen kultivieren, anstelle von Vergleich und Konkurrenz, dann taucht sehr natürlich eine tiefe Wertschätzung für die unterschiedlichen Qualitäten und Geschmäcker jeder einzelnen auf, und die kostbare Einzigartigkeit einer jeden von uns offenbart sich immer klarer. Schönheit und Vielfalt.

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Mich - dem Leben - hingeben. Gefäß werden, für alles. Ich habe den Impuls, den Kelch aus meinem Zimmer zu holen, und tue das einfach. So einfach ist das. Ein Gebet taucht auf, es wird gesprochen, von einer anderen ergänzt, ein Ritual entsteht. Einfach so. Umarmung, stille Wertschätzung für den heiligen Raum, den wir hier - einfach so - am Mittwoch vormittag mal eben aufspannen. Wo zwei oder mehr in meinem Namen versammelt sind - es ist wahr. Priesterinnen, die göttlich-feminine Kraft, in uns, durch uns. Schöpferkraft. Die Kraft der Schöpfung. Heilig. 

Sie wirkt weiter, in mir, diese Kraft... 

Auch heute. Es schneit!

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Und wer weiß, was beim nächsten Treffen geschieht - es darf sich neu kreieren, aus den Anwesenden und deren Energie heraus, sodass es stimmig sei - und vielleicht, wahrscheinlich komplett anders. 

Ein neuer Moment. Eine neue Geburt. Jetzt.

Love, Heike!

 

Info und Termine zu "Authentic Feminine Flow" mit Hille und Heike

Übersicht/Kalender

 

 

 

 

Life Is Messy!!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich das Leben mental auf Abstand halte. So als ob ich damit irgendwas kontrollieren könnte, frei wählen, was ich will und was ich nicht will.

Und zugleich glaube ich, dass es genau dadurch zu diesem Gefühl von Abgetrenntsein, von nicht ganz Dabeisein kommt, dieses - ja, das Leben erleben, ganz viel Tun und Machen; und auch Sein - und dennoch nicht ganz da sein.

Als ob es da einen Widerstand gibt. Einen unbewussten Widerstand, sich ganz und voll einzulassen.

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Heute früh war ich wieder im Wald. Im wunder-wunderbaren Wald direkt hinter meinem Haus. Direkt hinter meinem Haus. Ich habe meinen Körper bewegt, geschüttelt, bin gerannt, gehüpft, und bin zu dem Baum gegangen, zu diesem einen Baum, zu dem es mich hinzieht.

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Und dann ist es wie ein Gebet.

Ich bin da. Ich bin da.

Heute stieg Traurigkeit auf, Sehnsucht.

Und meine Hände bewegen sich zum Boden.

Berühren das nasse, kalte Winterlaub, das da liegt.

Und der Verstand sagt: “Stopp, da wird du doch schmutzig!”  

Und die Wahrheit ist: “Life is messy, down and dirty!”

Und irgendwie löst sich der Widerstand.

Der Widerstand, meine Hände schmutzig zu machen, der Widerstand, die Feuchtigkeit, Nässe und den Dreck des Waldes, der Erde direkt an meiner Haut zu spüren.

Und ich halte das Laub, ich spüre das Moos des Baumstammes, am Stock der da liegt, und etwas wird wieder ganz unmittelbar.

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Ich bin da. Ich bin Teil von. Ich bin Eins - mit dem Wald. Mit Erde, Dreck und tiefster Schönheit. In tiefer Dankbarkeit für diesen wunderschönen Wald verneige ich mich vor dem Sein.

Der erdig-feuchte, faulige Geruch des nassen Laubes und der Erde - er bringt mich zu Weinen und es ist wie Heimkehren.

Ein erleichtertes sich Lösen und in den Kontakt kommen. Mit Mutter Erde. Mit mir. Mit irgendeinem Teil, der ganz tief und direkt im Kontakt ist. Ich rieche das Laub in meinen Händen und das ist wunder-, wunderbar.

Danke!

Kelch werden

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Es gibt einen Weg, einen Pfad.

Er schlängelt sich - und ich weiß nicht, wohin er führt.

Er ist schön. Mitten in der Natur. In meiner Natur.

 

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Ich gehe ihn nackt, werfe mehr und mehr Kleidung ab.

Schicht für Schicht - dies bildet einen roten Teppich, ist Einladung für alle, die folgen.

 

Ich - werde durchlässiger, ich löse mich, löse mich auf.

Und dennoch - geht etwas.

Noch - allein. Mein Pfad.

Und mehr und mehr Kleidung lege ich ab.

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Ich öffne meine Arme - für den Kelch.

Den Kelch des Lebens.

Ich werde Kelch.

 

 

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WIR sind der Wein.

Das Blut des Lebens -  pulsierend in unseren Adern.

 

Ich lebe. Und gehe. Wer weiß, wohin.

 

 

 

 

Mehr und mehr Schichten fallen ab - und ebnen den Weg.

Ich gehe - und muss immer weniger jemand sein.

 

 

 

Die Sonne geht auf. Und wärmt mich.

Trifft auf meine Nacktheit - und durchflutet mich.

Es kribbelt - durchdringt mich - und ermutigt mich weiterzugehen.

Ich bin der Kelch des Lebens.

 

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„Sein“ versus „Tun“

Werden? Ich bin doch schon ...

Ich habe es gelernt, immer etwas TUN zu müssen (unterhalb ein Video dazu - mit viel "Sein"). Damit "aus mir mal was wird". Tun, um mich zu verbessern, um etwas zu erreichen, um erfolgreicher, sexier, heiler zu werden. Ohne Fleiß kein Preis. Um - vielleicht? - irgendwann mal irgendwo anzukommen. Und wo genau? Hmm. 

Es strengt mich an. 

Die Freie Demokratische Schule, die meine Kinder besuchen, hat gerade ein Buch herausgegeben. Der Titel ist: "Werden? Ich bin doch schon!" Mit Beiträgen auch von den Kindern, die schon jetzt wissen, dass sie bereits "sind". 

Stimmt eigentlich. 

Und ich merke mal wieder - auch ich "bin" bereits. Einfach so. Und habe in jedem Moment die Wahl, einfach da zu sein, mit dem, was ist. Und von dort zu prüfen, ob sich aus diesem Sein auch ein Tun ergeben möchte. Oder auch nicht.

Ich entspanne mich - und bemerke, wie es mich erfüllt, dieses schon mal Da-Sein. Mit oder ohne Tun. 

In diesem Video teile ich Inhalte dazu - und doch hoffe ich, dann ihr noch mehr auf den Raum zwischen den Worte lauscht, und vielleicht eine Qualität von Sein spürbar wird.

Diese zutiefst feminine Qualität des Seins habe ich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit den Frauen im Online FrauenRaum immer wieder erlebt, kultiviert und genossen - aus diesem verbundenen Sein kann nur Gutes geboren werden. Mich nährt und bestärkt diese geteilte und dadurch verstärkte, bestätigte Seins-Qualität, mir tut das gut. Ich möchte den FrauenRaum daher im neuen Jahr weiterführen. Wie, dazu wird es bald mehr Infos geben, das ist noch im Werden - ohne viel Tun! ...

Ich freue mich, mit Euch zu Sein!

Love, Heike

Flüssig werden

Durchlässig werden, auf allen Ebenen des Seins.

Der Wind bläst durch mich hindurch - und haut mich nicht um.

Jeder Form des Lebens immer weniger Widerstand entgegenbringen.

Vor nichts zurückschrecken,

alles darf sein,

sich in nichts verwickeln.

Oder doch - denn auch das - darf Sein.

 

Bedingungsloses Zulassen, in mir.

Radikale Selbst-Ehrlichkeit, schonungslos.

Selbstliebe.

 

Und Baum-Sein.

Mitten im Leben stehen, zutiefst lebendig und berührbar

und doch - unberührt.

Luftig - geerdet.

Brücke - zum Licht.

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Hingabe

Beten - kam mir lange Zeit irgendwie seltsam vor. Und nun tauchen sie bisweilen einfach auf in mir, Gebete. Und ich spüre ihre Kraft. Eigene Worte - und bisweilen durchmischt, Wortkombinationen, Sätze, die ich irgendwo noch in mir trage - aus den Kirchenbesuchen meiner Kindheit? Als ich gerne und regelmäßig in die Kirche ging, hauptsächlich, weil ich in den Sohn des Pfarrers verknallt war? Worte, die jetzt auf neue Weise für mich spürbar werden.

Die Christusfigur unterhalb - sie ist von meiner Urgroßmutter; eine kraftvolle Frau - die vertraute. Ich freue mich an ihr.

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Hingabe - Ein Gebet

Hingabe

 

Dir gebe ich mich hin, ich lasse mich durchfluten von Deinem Licht,

bis ich überlaufe

und nichts mehr von mir übrig ist.

 

Jede meiner Zellen trägt diese Sehnsucht und verzehrt sich nach Dir.

 

Öffne mich, öffne mich!

Ich öffne mich, nimm mich, ganz,

sodass mein Herz überquellen kann von dieser Liebe, die größer ist als alle Gewalt.

 

Dein Name sei mir heilig, jetzt und immerdar.

In Deinen Dienst stelle ich mich, ohne jeden Vorbehalt.

Ich verneige mich in tiefer Dankbarkeit vor Dir und lege mein Leben in Deine Hand.

 

Ich erahne Deine grenzenlose Gnade

und schmecke Deine grenzenlose Liebe, die mein Herz schmelzen lässt.

Ich liebe Dich, mit Haut und Haar und allen meinen Sinnen.

 

Ich bitte Dich, nimm die Masken von mir, denn ich sehne mich danach

nackt vor Dir zu stehen - unmittelbar, direkt, von Angesicht zu Angesicht.

 

Amen.

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Sinnlichkeit des Waldes

Damals, als ich klein war, habe ich nicht versucht, trocken zu bleiben - und habe die Berührung des Regens gleich gesucht. Wunderbar unschuldig-kindliche Unbefangenheit. 

Heute muss ich erst kräftig durchweicht sein, bis ich aufgebe, ohnehin nichts mehr zu retten ist und ich dann - endlich mal wieder! - mitten durch die tiefsten Pfützen radle und das Spritzen genieße.

Wo ist das Tor, zurück nach vorne, ins Paradies, JETZT? 

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Heute war ich wieder im Wald. Die Bäume, Erde. Aus ihr komme ich hervor. Erde. Heimat.

Ich renne, schüttle, töne, übergebe an meinen Körper, meine Stimme - und gucke mich dabei immer wieder doch mal um, in der Hoffnung, dass mich hier niemand so sieht. Emotionen tauchen auf, finden ihren Ton, gehen wieder - und irgendwann wird etwas unmittelbar.

Plötzlich will ich nicht mehr aufpassen, ob ich schmutzig werde, sondern mich direkt ins Herbstlaub auf die Erde setzen. Dann hinlegen. Wenn jetzt jemand kommt, denken sie, ich spinne. Oder brauche Hilfe. Dabei bin ich mehr zuhause als sonst.

Ideen von Sinnlichkeit - blond? Vollbusig? Sexy? Ich liege hier im Dreck. Vollbekleidet. Braun-gelbe Blätter im Gesicht. Herbstduft. Und plötzlich ist sie da, erdig, ursprünglich - und wunderbar: Zum Anfassen nah. Direkt. Unmittelbar. Die Struktur der Rinde am Stamm unter meinen Händen. Die Baumkrone über mir.

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Und dann die Nacktschnecke.

An meinem Baum, ich sehe sie auf Augenhöhe, von meinem Platz auf dem Boden - und streichle sie. Saftig. Rutschig. Weich. Wie Yoni, von innen - nur ganz rundherum.  

Wunderbare kleine Schnecke. Begegnung. Unschuldig und direkt.

Ich gehe weiter - lebendig verbunden. 

Satt und saftig!​​​​​​​

(...Geschrieben habe ich diesen Blog im Juni - da war mein neuer Blog leider noch nicht online - daher hier verspätete Erdbeeren, trotzdem lecker. Viel Spaß und alles Liebe, Heike!)

Satt und saftig!

Ja. Genau so wie diese Erdbeeren. Letztes Jahr habe ich zusammen mit meiner Mutter drei kleine Erdbeerpflanzen in die Erde gesetzt. Heute gehe ich in den Garten – und es ist Erntezeit. Mühelos! Wie von allein sind sie gewachsen, gereift, rot, satt und saftig geworden. Ich freue mich, überrascht wie groß die Fülle – bereits JETZT – ist. Ich pflücke diesen Reichtum in meine Schlüssel und teile mit den Amseleltern, die ihre Brut direkt auf unserer Terasse damit versorgen.

Ja, so darf es sein. Wie diese Erdbeeren – mühelos, freudvoll, sonnig. Erntezeit. So viele Dinge habe ich über die Jahre hinweg gesät, gepflanzt, gepflegt. Und nun bemerke ich bisweilen selber staunend, was da alles gewachsen, gereift und gelassener geworden ist. Der Impuls, bei jedem Workshop dabei sein zu müssen, ist weg. Ich muss schon lange nicht mehr alles mitschreiben. Ich genieße es auch, auszusortieren, wegzuschmeißen, hinter mir zu lassen. Ich vertraue viel mehr darauf, dass der richtige Impuls kommt, ich ihn wahrnehme und ihm folge. Ich spüre die Intelligenz des Lebens an sich, in die ich integral eingebettet bin und die weit über mich, Heike, hinausgeht. Das entspannt mich zu einem Grad, den ich vor ein paar Jahren noch nicht kannte. Selbst in turbulenten Zeiten, die geprägt sind von Veränderung. Ich gehe einfach weiter, und lausche, wo es hin will, das Leben, mit mir.

Die unter euch, die mich näher kennen, wissen, dass ich mich über die Jahre hinweg von vielen Seiten her habe inspirieren lassen und daran gewachsen bin – EFT-Klopfakupressur an der Quelle direkt in USA, Coaching/Potenzialentfaltung/Sales/Marketing/Netzwerken bei Sage University, und die letzten Jahre ein vertieftes Studium der Mystik und eine Verfeinerung meiner subtilen Wahrnehmungsfähigkeit und Anbindung durch meine intensive Arbeit mit Thomas Hübl.

Nun steht wieder Veränderung an. Nun ist es an der Zeit, ich bin bereit mich zu lösen von allen Vorlagen – und nun meine ganz eigene Arbeit zu entwickeln und in die Welt zu bringen – die rot-saftigen Erdbeeren in mir zu finden und sie einfach nur zu pflücken, liebevoll zuzubereiten und sie dann genussvoll in die Welt zu bringen.

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Es wird sich beim Gehen weiterentwickeln. Ich freue mich auf das, was da entstehen will!

Offenbarung meines Ehemannes: "Mein Herz funktioniert wie deine Muschi - wenn man es drängt, bleibt es zu"

Als mein Mann diesen Satz letzthin aussprach, "mein Herz funktioniert wie deine Muschi", da machte das sofort Sinn und kam ganz bei mir an. Ja, das kenne ich. Selbst, wenn ich mich grundsätzlich gerne öffnen möchte, geht das kaum, wenn da jemand zu drängend oder fordernd anklopft, Erwartungen hat, oder gar Ansprüche stellt... 

Und wenn jeder ungeduldig beim anderen klopft, dann sehen unsere Beziehungen manchmal so aus - wenig intime Herzverbindung - und wenig, oder im Grunde unbefriedigender Sex.



Mein Mann hat es so beschrieben: "Es ist, als ob ich selber gar nicht weiß, wo sich die Türklinke befindet. Ich kann das nicht aufmachen. Es fühlt sich aber so an, als ob es sich ganz von alleine öffnet, wenn ich die Muskeln entspanne, meine Anspannung sich löst - dann geht es von alleine auf. Wenn ich mich sicher - und geliebt fühle."

Ja, so ist das bei meiner Muschi auch. Und sie spürt ganz genau, von welchem Platz aus der andere gerade kommt.

Ich fand den Vergleich sehr stimmig. Klassische Beziehungsdynamik zwischen Mann und Frau, denke ich - vielfältige Verwirrungs- und Frustrationsmöglichkeiten. Und eigentlich - sehr einfach.

Ich habe lange an die Türen dieser hinteren verschlossenen Kammern im Herzen verschiedener Menschen geklopft (und mache das bisweilen noch immer - subtiler, geschickter). Bisweilen fordernd, auch verzweifelt, wie ein kleines Kind. So offen habe ich das natürlich selten gezeigt oder zugegeben - denn wie peinlich wäre denn das...

Ja, und jedes kleine Kind hat tatsächlich Anrecht auf einen Platz in einem offenen Herzen. Dadurch, dass wir das oft nicht erhalten haben, haben wir gelernt, unsere eigenen Herzen zu verschließen, um den Schmerz nicht zu fühlen. Er sitzt tief in uns. 

Königinnen drängen nicht. Als Königin erkenne ich, dass ich die Macht, Kraft und Größe besitze, heute diesem Schmerz zu begegnen, wenn ich vor einer verschlossenen Tür sitze. Wenn die Königin in mir übernimmt - und ich auf verschlossene Bereiche im Herzen geliebter Menschen treffe - dann sitze ich da - und öffne mich tiefer in mir, für die verschlossenen Bereiche in meinem eigenen Herzen. Auch für den Schmerz, den mir diese und insbesondere frühere verschlossene Türen vielleicht bereitet haben, und der noch in mir sitzt - früher musste ich mich schützen - doch heute ist mir der Preis des Verschlossen-Bleibens viel zu hoch. Durch das Tür-zum-Fühlen-Öffnen in mir bleibe ich mit mir, in mir -und mit meiner Liebe- zutiefst verbunden, bzw. beginne erst wieder, damit voller in Kontakt zu kommen.

Und ich merke, ich bin okay. Ich bin frei. Und ich erahne die Grenzenlosigkeit der Liebe... 

Ich mache meine Lebendigkeit, meinen Liebesfluss nicht mehr abhängig vom Außen. Ich erlaube mir zu Lieben - no matter what - und meine Liebe, die Liebe - erfüllt - mich! 

Oh, wie entspannend und erleichternd, wie hoffnungsvoll ist denn das - nicht nur für uns Frauen, die wir zu Könniginnen werden, sondern auch für die Männer, die sich dann auch leichter entspannen können, diese wunderbaren Könige an unserer Seite!

Also, liebe Männer - falls ihr die Informationen über meine Online FrauenRäume mit den Frauen, die euch am Herzen liegen teilen wollt, damit immer mehr von uns den Weg zur Königin finden , dann freue ich mich - I promise - it´s a win-win! ...  

Danke - für Euch!

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Time to relax, Queens! 

 

 

And to enjoy. Ourselves, first an foremost.

 

And then - each other!