„Sein“ versus „Tun“

Werden? Ich bin doch schon ...

Ich habe es gelernt, immer etwas TUN zu müssen (unterhalb ein Video dazu - mit viel "Sein"). Damit "aus mir mal was wird". Tun, um mich zu verbessern, um etwas zu erreichen, um erfolgreicher, sexier, heiler zu werden. Ohne Fleiß kein Preis. Um - vielleicht? - irgendwann mal irgendwo anzukommen. Und wo genau? Hmm. 

Es strengt mich an. 

Die Freie Demokratische Schule, die meine Kinder besuchen, hat gerade ein Buch herausgegeben. Der Titel ist: "Werden? Ich bin doch schon!" Mit Beiträgen auch von den Kindern, die schon jetzt wissen, dass sie bereits "sind". 

Stimmt eigentlich. 

Und ich merke mal wieder - auch ich "bin" bereits. Einfach so. Und habe in jedem Moment die Wahl, einfach da zu sein, mit dem, was ist. Und von dort zu prüfen, ob sich aus diesem Sein auch ein Tun ergeben möchte. Oder auch nicht.

Ich entspanne mich - und bemerke, wie es mich erfüllt, dieses schon mal Da-Sein. Mit oder ohne Tun. 

In diesem Video teile ich Inhalte dazu - und doch hoffe ich, dann ihr noch mehr auf den Raum zwischen den Worte lauscht, und vielleicht eine Qualität von Sein spürbar wird.

Diese zutiefst feminine Qualität des Seins habe ich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit den Frauen im Online FrauenRaum immer wieder erlebt, kultiviert und genossen - aus diesem verbundenen Sein kann nur Gutes geboren werden. Mich nährt und bestärkt diese geteilte und dadurch verstärkte, bestätigte Seins-Qualität, mir tut das gut. Ich möchte den FrauenRaum daher im neuen Jahr weiterführen. Wie, dazu wird es bald mehr Infos geben, das ist noch im Werden - ohne viel Tun! ...

Ich freue mich, mit Euch zu Sein!

Love, Heike